Bewerbung als Lacklaborant / Lacklaborantin

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Muster / Vorlage: Bewerbung als Lacklaborant / Lacklaborantin

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Häufige Aufgaben, Tätigkeiten und Einsatzorte als Lacklaborant / Lacklaborantin

Lacklaborant bzw. Lacklaborantin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Lehrzeit beträgt dreieinhalb Jahre.

Ohne Lacklaboranten / Lacklaborantinnen wäre unsere Welt nicht nur viel farbloser: Gebrauchsgegenstände wie Autos, Bratpfannen, Rasierapparate oder Smartphones hätten ohne schützende Lackschicht eine wesentlich geringere Lebensdauer.

Die Arbeit in einem Lacklabor ist sehr abwechslungsreich. Hier geht es nicht nur darum, Lacke und Farben zu entwickeln und herzustellen. Ebenso wichtig ist die Prüfung der Qualität sowohl der zur Herstellung der Lacke verwendeten Rohstoffe als auch der fertigen Erzeugnisse.
Bei einem Rasierapparat kommt es beispielsweise darauf an, dass die Grifffläche bei täglichem Gebrauch mit Creme an den Händen möglichst wenig Abnutzungserscheinungen zeigt. Genau das testet der Lacklaborant / die Lacklaborantin unter verschärften Bedingungen im Labor, wertet die Ergebnisse am Computer aus und hält sie in einer Dokumentation fest.

Der erste Schritt zur Herstellung eines Lackes bzw. einer Beschichtung ist die physikalische und chemische Prüfung der zu verwendenden Rohstoffe. Während der Ausbildung lernt ein Lacklaborant / eine Lacklaborantin die verfahrenstechnischen Methoden der Lackherstellung kennen. Hierzu gehört das Filtrieren, Zerkleinern und Destillieren der einzelnen Bestandteile. Die Arbeit mit den zum Teil gesundheitsschädlichen Substanzen erfordert das Tragen von Schutzbekleidung und -handschuhen, eher selten auch von Mundschutz und Schutzbrille.

Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet ist die Herstellung von Lacken im Kundenauftrag. Während des Entwicklungsprozesses bleibt das Labor mit dem Kunden in Kontakt, um eventuellen Änderungswünschen zeitnah nachzukommen. Dies gewährleistet, dass das Endergebnis in Bezug auf Farbton, -glanz und Viskosität (= Zähflüssigkeit) dessen Vorstellungen entspricht. Zur Feststellung der Viskosität eines Lackes verwendet der Lacklaborant / die Lacklaborantin einen sogenannten Auslaufbecher. Von der Beschaffenheit einer Farbe hängt es nämlich ab, wie sie später aufgetragen wird – durch Besprühen, Streichen oder Eintauchen.

Um die Funktionstüchtigkeit der Apparaturen und Anlagen eines Lacklabors zu erhalten, müssen diese ständig überwacht werden. Auch die Wartung und Instandhaltung der Maschinen obliegt dem Lacklaboranten / der Lacklaborantin.

Weitere Einsatzgebiete für Lacklaboranten und -laborantinnen sind der Fahrzeugbau, die Möbelindustrie und die Herstellung von Holzbauteilen, Prüflabore sowie der Maschinen- und Anlagenbau. Darüber hinaus bieten sich interessante Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten wie Industriemeister bzw. Industriemeisterin, Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik oder ein Ingenieurstudium.

Häufig geforderte Fähigkeiten und Qualifikationen bei der Bewerbung als Lacklaborant / Lacklaborantin

Für die Ausbildung zum Lacklaboranten / zur Lacklaborantin ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Die besten Chancen haben jedoch Schulabgänger mit Abitur, Fachhochschulreife oder zumindest einem sehr guten mittleren Bildungsabschluss. Ebenfalls vorausgesetzt werden technisches Verständnis und fundierte Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik. Letztere sind in einem Beruf, in dem es um das Verständnis für die chemischen und physikalischen Eigenschaften und das Zusammenwirken der unterschiedlichen Inhaltsstoffe geht, unerlässlich.

Ein Großteil der Fachliteratur und der Bedienungsanleitungen ist auf Englisch verfasst. Dies setzt wiederum gute Englischkenntnisse voraus.

Bei der Herstellung von Lacken und Farben kommt es in der Regel auf die exakte Dosierung der einzelnen Rohstoffe an. Konzentrationsfähigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise sind daher unabdingbar.

Das Mischen von Sonderfarbtönen im Kundenauftrag sowie die Beurteilung einer Farbnuance verlangt Lacklaboranten / Lacklaborantinnen ein sehr ausgeprägtes Farbsehvermögen ab. Auch Kreativität spielt eine große Rolle. Des Weiteren steht Spezialwissen wie Erfahrung im Umgang mit Farbmischsystemen oder Kenntnisse in Farbmetrik und Lackprüfverfahren auf der Wunschliste der Arbeitgeber.

Im Labor arbeiten Lacklaboranten / Lacklaborantinnen häufig mit Chemikanten zusammen. Hier sind also Kommunikationsfähigkeit und Freude an der Teamarbeit gefragt.

Zu den gesundheitlichen Voraussetzungen für den Beruf Lacklaborant / Lacklaborantin gehören eine widerstandsfähige Haut und gesunde Atemwege. Um sich diese zu erhalten, sollte er / sie sich stets der Gefahren bewusst sein, die mit dem täglichen Umgang mit Chemikalien einhergehen können, und diese durch das Einhalten der Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften der BG RCI (Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie) minimieren. Hierzu gehört das Tragen von Schutzbekleidung, -handschuhen und ggf. Atemschutz.

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