Schlechte Arbeitsbedingungen – was tun? Strategien, Lösungen & Tipps

Schlechte Arbeitsbedingungen können die interessanteste Tätigkeit unzumutbar machen. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine objektive Beurteilung der Arbeitsbedingungen möglich ist, welche Auswirkungen unzumutbare Arbeitsbedingungen haben und was Sie tun können, wenn Sie unter der Situation im Job leiden.

Mitarbeiter macht bei schlechten arbeitsbedingungen ueberstunden im buero

Was sind schlechte Arbeitsbedingungen? Beispiele & Symptome

Gute Arbeitsbedingungen machen eine spannende Tätigkeit noch attraktiver. Umgekehrt gilt: Stimmen die Arbeitsbedingungen nicht, können die Aufgaben noch so interessant sein – an dem Job wird man auf Dauer keine Freude haben. Doch was sind eigentlich schlechte Arbeitsbedingungen? Welche Dimensionen können sie annehmen und wie können sie aussehen?

Unterschieden werden muss zwischen der objektiven Einstufung als schlechte Arbeitsbedingungen und objektiven Gesichtspunkten, die auf unzumutbare Arbeitsbedingungen hindeuten. Zwischen subjektiven und objektiven Kriterien klafft nicht selten eine größere Kluft: Was eine Person als nicht hinnehmbar empfindet, stört eine andere womöglich nur am Rande.

Dabei können Arbeitsbedingungen sowohl in physischer und psychischer als auch in organisatorischer und sozialer Hinsicht schlecht sein. Physisch schlechte Arbeitsbedingungen umfassen zum Beispiel Arbeitsplätze, die nicht ergonomisch sind, wo es laut ist, das Licht zu grell oder die Luft stickig. Psychisch können Arbeitsverhältnisse für Probleme sorgen, die mit hohem Stress, Zeitdruck und Überforderung einhergehen.

Warnhinweise: Diese Anzeichen deuten auf schlechte Bedingungen im Job hin

In organisatorischer Hinsicht kann es an strukturierten Prozessen ebenso mangeln wie an der Planung oder klaren Zuständigkeiten. Soziale Mängel machen sich durch schlechte Stimmung im Team oder im ganzen Unternehmen bemerkbar. Auch Mobbing und schlechte Beziehungen weisen auf Defizite in diesem Bereich hin.

Häufig kommen gleich mehrere Aspekte zusammen, wenn jemand seine Arbeitsbedingungen als schlecht empfindet. Zugleich kann eine Wechselwirkung zwischen einzelnen Faktoren bestehen: Sind die Arbeitsbedingungen beispielsweise schlecht, ist die Stimmung häufig ebenso mies – das verstärkt das Problem.

Es gibt verschiedene typische Anzeichen und Warnsignale, die Hinweise auf schlechte Arbeitsbedingungen geben können. Dazu zählen eine hohe Fluktuation, viele krankheitsbedingte Ausfälle, häufige Überstunden, Konflikte im Team oder mit Vorgesetzten, aber auch eine geringe Produktivität und Motivation.

Welche Auswirkungen schlechte Arbeitsbedingungen haben können

Schlechte Arbeitsbedingungen können ernstzunehmende Folgen für die betroffenen Arbeitnehmer haben. Der Effekt ist umso größer, je struktureller und andauernder die suboptimalen Arbeitsverhältnisse sind. Dabei können sich die Auswirkungen sowohl körperlich als auch psychisch bemerkbar machen und einen Einfluss auf die Leistung der Beschäftigten haben.

Körperliche Folgen

Schlechte Arbeitsverhältnisse können sich physisch auswirken: Mangelt es etwa an ergonomischen Möbeln oder an Bewegung, stellen sich oft schnell Symptome ein. Das können etwa Rückenschmerzen, Verspannungen oder Kopfschmerzen sein. Auch Schlafstörungen sind eine typische Begleiterscheinung von schlechten Arbeitsbedingungen, vor allem, wenn jemand im Job viel Stress hat oder regelmäßig Überstunden macht. Langfristig werden die Betroffenen anfälliger für Infekte und andere Krankheiten, weil das Immunsystem von dem Dauerstress in Mitleidenschaft gezogen wird.

Psychische Folgen

Auch in psychischer Hinsicht können sich schlechte Arbeitsbedingungen auswirken. Wenn Arbeitnehmer zum Beispiel unter ständigem Stress oder anhaltendem Druck leiden, sich nicht wertgeschätzt fühlen oder durch Konflikte im Team belastet werden, drohen ernsthafte Folgen. Das können zum Beispiel Ängste, Burn-out oder Depressionen sein. Auch Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sind eine mögliche Auswirkung, wenn sich jemand psychisch überlastet fühlt.

Auswirkungen auf die Leistung

Auf die Leistungsfähigkeit von Beschäftigten wirken sich schlechte Arbeitsverhältnisse ebenfalls negativ aus. Wenn sich Mitarbeiter physisch oder psychisch gestresst fühlen, schöpfen sie ihr Potenzial häufig nicht aus. Sie machen dann etwa eher Fehler, sind weniger motiviert oder kommen nicht so schnell mit ihrer Arbeit voran. Die verminderte Produktivität kann den Erfolg von Unternehmen ernsthaft bedrohen, wenn sie strukturell vorhanden ist.

Schlechte Arbeitsbedingungen – was tun?

Stimmen die Arbeitsbedingungen nicht, ist das ein ernstzunehmendes Problem für Arbeitnehmer – vor allem, wenn keine Besserung der Lage in Sicht ist. Was kann und sollte man tun, wenn man unter schlechten Arbeitsbedingungen leidet? 

Der erste Schritt ist Selbstreflexion. Es ist wichtig, dass Sie möglichst genau wissen, wo das Problem liegt. Reflektieren Sie Ihre Situation, um sie zu analysieren und den Ursachen auf die Schliche zu kommen. Sie können sich dazu zum Beispiel fragen, wann die Probleme angefangen haben oder seit wann Sie nicht mehr zufrieden mit Ihrem Job sind. Machen Sie sich auch klar, welche Folgen die Lage für Sie ganz konkret hat – für Ihr Verhalten und Ihre Leistung im Job, aber auch für Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden. 

Im nächsten Schritt ist eine sorgfältige Dokumentation ratsam. Schreiben Sie alles auf, was aus Ihrer Sicht dazu führt, dass Ihre Arbeitsbedingungen nicht gut sind. Das können Gespräche mit Vorgesetzten oder unter Kollegen sein, E-Mails, Anweisungen, Überstunden oder strukturelle Probleme. Notieren Sie so viele Details wie möglich – zum Beispiel das Datum, die Uhrzeit, den Ort, die beteiligten Personen und die konkrete Situation. Auch genaue Aussagen können aufschlussreich sein, wenn Sie diese Informationen später nutzen.

Mit Vorgesetzten über die Arbeitsverhältnisse sprechen

Wenn keine Verbesserung der Situation in Sicht ist, empfiehlt es sich, mit der Chefin oder dem Chef darüber zu sprechen. Bitten Sie den Vorgesetzten um ein offenes Gespräch, und zwar nicht zwischen Tür und Angel, sondern indem Sie einen Gesprächstermin vereinbaren. Sie sollten während des Gesprächs ungestört sein und keinen Zeitdruck haben. Sagen Sie am besten grob dazu, worum es Ihnen geht – so kann sich der Vorgesetzte darauf einstellen.

Auf das Gespräch sollten Sie sich als Arbeitnehmer vorbereiten. Überlegen Sie sich genau, was Sie zur Sprache bringen wollen: Um welche Vorfälle, welche Entwicklungen geht es Ihnen? Nehmen Sie sich ruhig Notizen mit ins Gespräch, um nichts Wichtiges zu vergessen. Überlegen Sie sich vorher, mit welcher Zielsetzung Sie in die Unterhaltung mit dem Chef oder der Chefin gehen. So können Sie das Gespräch konstruktiver führen und die Konversation gezielt steuern.

Es hilft, wenn Sie Lösungsvorschläge anbringen können. Auch darüber sollten Sie sich also im Vorfeld Gedanken machen. Am besten präsentieren Sie mehrere Varianten.

Was, wenn der Vorgesetzte nicht wie erhofft reagiert?

Möglicherweise sind nicht nur Sie betroffen, sondern auch Kolleginnen und Kollegen. In diesem Fall kann es sich lohnen, sich zusammenzutun. Sprechen Sie gemeinsam mit einem Vorgesetzten und sammeln Sie Argumente. Wenn Sie Verbündete im Team haben, sind nicht nur die Chancen besser, dass der Chef oder die Chefin Sie wirklich ernst nimmt. Es kann auch eine enorme Stütze sein, sich nicht allein zu fühlen und sich mit anderen Betroffenen austauschen zu können.

Doch wie geht man mit schwierigen Reaktionen um, falls der Vorgesetzte nicht wie erhofft reagiert? Hier hilft es, wenn Sie nicht emotional werden. Bleiben Sie sachlich – und beharrlich. Ihnen sollte es immer darum gehen, eine Lösung für eine suboptimale Situation zu finden. Falls Sie gar nicht weiterkommen, können Sie vorschlagen, das Gespräch zu vertagen. Alternativ können Sie sich auch an einen anderen Vorgesetzten oder einen Ansprechpartner in der HR-Abteilung wenden.

Mögliche Anlaufstellen im Unternehmen: An wen kann ich mich intern wenden?

Betroffene, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden, können sich nicht nur an ihren unmittelbaren Vorgesetzten wenden. Es gibt in Unternehmen mehrere mögliche Anlaufstellen. Wer der beste Ansprechpartner ist, hängt von verschiedenen Aspekten ab – zum Beispiel von dem Verhältnis zu den jeweiligen Personen und der konkreten Situation.

Ein naheliegender Ansprechpartner bei Mängeln in Arbeitsverhältnissen ist der Betriebsrat oder Personalrat. Ein solches Gremium ist eine zentrale Anlaufstelle für grundlegende Probleme im Job. Der Betriebs- oder Personalrat vertritt die Interessen der Mitarbeiter gegenüber der Unternehmensführung. Er kann Beschäftigten den Rücken stärken und für sie vermitteln. Außerdem hat er weitreichende Mitbestimmungsrechte, wenn es zum Beispiel um die Arbeitszeit (Überstunden), die Arbeitssicherheit oder den Gesundheitsschutz geht.

Vermitteln und beraten können auch Mitarbeiter der Personalabteilung. Die HR-Abteilung bietet sich als Ansprechpartner zum Beispiel an, wenn es um strukturelle Probleme und Mängel in der Arbeitsorganisation geht. Auch bei Problemen mit der Arbeitszeit oder Konflikten mit dem Chef oder der Chefin ist die Personalabteilung eine geeignete Anlaufstelle. HR-Mitarbeiter können gemeinsam mit Vorgesetzten eine Lösung suchen, was oft aussichtsreich ist, wenn ein direktes Gespräch mit Führungskräften nichts gebracht hat.

Von Vertrauenspersonen bis zu anonymen Meldestellen

In manchen Unternehmen gibt es interne Vertrauenspersonen, an die sich Mitarbeiter bei Konflikten und Problemen wenden können. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und unterstützen die Betroffenen dabei, eine Lösung zu finden. Unterstützen kann auch der betriebsärztliche Dienst, der für den Gesundheitsschutz in Unternehmen zuständig ist. Er kann die Betroffenen zu arbeitsmedizinischen Themen beraten und bei Bedarf eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen in die Wege leiten.

In größeren Unternehmen kann es darüber hinaus anonyme Beschwerdestellen oder digitale Plattformen geben, über die Probleme bei den Arbeitsverhältnissen gemeldet werden können. Durch anonyme Meldungen brauchen sich betroffene Arbeitnehmer keine Sorgen über eine Kündigung oder andere Nachteile zu machen. Auch durch Ideenmanagement-Systeme haben Mitarbeiter die Chance, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen anzustoßen.

Externe Hilfsangebote und rechtliche Möglichkeiten

Manchmal kommt man intern nicht weiter, wenn es Mängel bei den Arbeitsverhältnissen gibt. In solchen Fällen können externe Hilfsangebote und juristische Optionen sinnvoll sein.

Ein möglicher Ansprechpartner sind Gewerkschaften, die sich für Arbeitnehmerrechte einsetzen. Beschäftigte können sich hier rechtlich beraten lassen und Unterstützung in Konflikten mit ihrem Arbeitgeber erbitten. Der Haken: Um Hilfe einer Gewerkschaft bekommen zu können, müssen Arbeitnehmer in der Regel Mitglied der betreffenden Vereinigung sein. Ist das der Fall, bietet die Gewerkschaft meist auch rechtlichen Beistand im Fall einer Klage gegen den Arbeitgeber. Darüber hinaus setzen sich Gewerkschaften grundlegend für die Rechte von Arbeitnehmern ein.

Bei Sicherheitsmängeln und gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz können sich Arbeitskräfte an die zuständige Berufsgenossenschaft wenden. Auch Arbeitsschutzbehörden sind eine mögliche Anlaufstelle, etwa das Gewerbeaufsichtsamt. Solche Stellen müssen Hinweisen nachgehen, die auch anonym geäußert werden können, um sicherzustellen, dass gesetzliche Vorgaben in Unternehmen eingehalten werden.

Psychologische Unterstützung suchen

Wer rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeber erwägt, sucht sich am besten den Beistand eines Fachanwalts für Arbeitsrecht. Das kann sich etwa bei Verstößen gegen den Arbeitsvertrag, einer unrechtmäßigen Überschreitung der Arbeitszeit oder mangelnden Pausen anbieten. Auch vor einer Kündigung ist es sinnvoll, einen Anwalt oder eine Anwältin einzuschalten. Der- oder diejenige kann die Situation juristisch beurteilen und die Betroffenen konkret unterstützen. Im Fall einer Klage sind die Aussichten oft wesentlich besser, wenn man einen Anwalt an seiner Seite hat.

Nicht immer geht es darum, rechtliche Schritte einzuleiten. Oft wollen sich die Betroffenen einfach nur entlasten und wieder besser fühlen. Dann können sie sich an einen Therapeuten oder eine psychologische Beratungsstelle wenden. Das kann zum Beispiel empfehlenswert sein, wenn jemand Ängste hat, depressiv ist oder unter psychosomatischen Symptomen wie Schlafstörungen oder Rückenschmerzen leidet. Mit professioneller Unterstützung ist es leichter, den Alltag zu bewältigen und effektive Strategien im Umgang mit schlechten Arbeitsbedingungen zu entwickeln.

Strategische Überlegungen bei schlechten Arbeitsbedingungen: Gehen oder bleiben?

Arbeitnehmer, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden, stehen häufig früher oder später vor einer wichtigen Frage: Soll ich den Job wechseln? Oder lieber beim Arbeitgeber bleiben und hoffen, dass sich etwas verändert – oder hinnehmen, wenn das nicht der Fall ist?

Diese Entscheidung ist oft schwierig – und folgenreich. Nehmen Sie sich deshalb die nötige Zeit, um Ihre Optionen sorgfältig abzuwägen und Schnellschüsse zu vermeiden, die Sie später bereuen könnten. Kündigen Sie nicht im Affekt, sondern überlegen Sie eingehend, was möglich ist – und welche Lösung die beste sein könnte.

Eine Möglichkeit besteht darin, den Job zu behalten, aber eine Veränderung zu forcieren. In diesem Fall kommen Sie meist nicht umhin, mit jemandem über die Situation zu sprechen. Das kann Ihre Chefin sein, aber auch ein Mitarbeiter der Personalabteilung, ein höherrangiger Vorgesetzter oder der Betriebsrat. Loten Sie aus, ob das, was Sie stört, verändert werden kann, oder ob man Ihnen anderweitig entgegenkommt. Diese Vorgehensweise bietet sich insbesondere an, bevor Sie eine Kündigung erwägen.

Eine andere Option ist ein interner Wechsel. Vielleicht gibt es eine Chance, in ein anderes Team zu wechseln oder andere Aufgaben zu übernehmen. Das kann sich anbieten, wenn Ihre Probleme in erster Linie mit Kollegen oder Vorgesetzten zusammenhängen oder aber an die betreffende Tätigkeit geknüpft sind. In einer anderen Abteilung oder in einem anderen Aufgabengebiet kann die Situation schon ganz anders aussehen.

Wann ist es am besten, zu kündigen – und wie geht man vor?

Manchmal besteht intern keine Aussicht darauf, dass sich etwas zum Positiven verändert. In diesem Fall kann eine Kündigung der einzige Weg sein, der langfristig Entlastung bringt. Falls Sie damit liebäugeln, brechen Sie nichts übers Knie. Eine Kündigung, bevor Sie eine neue Stelle haben, kann Sie finanziell in Bedrängnis bringen. Warten Sie lieber, bis Sie etwas Greifbares in Aussicht haben.

Bei der Jobsuche ist es wichtig, kritisch vorzugehen und nicht leichtfertig ein anderes Angebot anzunehmen. Überlegen Sie sich grundlegend, worauf Sie im Job Wert legen: Was ist elementar, damit Sie zufrieden sind? Wenn Sie das genau wissen, können Sie Stellenangebote herausfiltern, die wirklich passen könnten. Achten Sie hingegen nicht auf die Details, weil Sie so dringend eine Veränderung wollen, kann es sein, dass es Ihnen bald schon wieder genauso geht wie im aktuellen Job.

Weniger Stress und Unzufriedenheit durch Selbstfürsorge

In schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, gut auf sich Acht zu geben. Mit Selbstfürsorge können Sie verhindern, dass sich schlechte Arbeitsbedingungen übermäßig auf Ihr Wohlbefinden auswirken. In herausfordernden Phasen im Job sollten Sie überlegen, wie Sie sich etwas Gutes tun können – und das nicht erst, wenn Ihre Energiereserven aufgebraucht sind. Sehen Sie Selbstfürsorge nicht als verzichtbares Extra, sondern als grundlegenden Baustein für Ihre mentale und physische Gesundheit.

Ein wichtiger Aspekt ist ein effektives Stressmanagement. Durch Bewegung, zum Beispiel Ausdauersport oder Spaziergänge, können Sie Stress entgegenwirken und innerlich wieder zur Ruhe kommen. Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder progressive Muskelentspannungen helfen Ihnen dabei, Anspannungen zu lösen.

Auch Hobbys und andere Dinge, die Ihnen Freude bereiten, sind ein guter Ansatz. Treffen mit Freunden, Unternehmungen mit der Familie, Musik oder Kreativität können Ihnen helfen, den Kopf freizubekommen. Wenn es im Job stressig ist, rücken soziale Aktivitäten häufig in den Hintergrund. Das sollten Sie vermeiden, denn Gespräche und Aktivitäten mit Angehörigen, Freunden und Bekannten geben Halt und sorgen für schöne Momente, die Ihrem Stress entgegenwirken. Zugleich wiegt Stress, den Sie alleine tragen, häufig schwerer, als wenn Sie Ihre Belastungen mit anderen teilen können.

Grenzen setzen als Akt der Selbstachtung

Häufig ist es angebracht, Grenzen zu setzen. Lernen Sie, Nein zu sagen – zum Beispiel zu Überstunden, Extra-Aufgaben oder überzogenen Erwartungen von sich selbst oder anderen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstachtung, wenn Sie Ihre Grenzen kennen und ernst nehmen.

Hilfreich ist darüber hinaus auch, Ihre Resilienz zu stärken. Achtsamkeit hilft Ihnen dabei: Sie sehen Ihre Gefühle und Gedanken klarer, was Sie handlungsfähiger macht. Sie können bewusster entscheiden, wie Sie damit umgehen und worauf Sie reagieren. Durch einen achtsamen Umgang mit sich selbst erkennen Sie früher, wenn sich etwas ändern muss, und haben mehr Kraft für das, was vor Ihnen liegt.

Bildnachweis: PeopleImages / Shutterstock.com

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