Bewerbung als Müller / Müllerin

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Muster / Vorlage: Bewerbung als Müller / Müllerin

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Häufige Aufgaben, Tätigkeiten und Einsatzorte als Müller / Müllerin

Aufgrund den heutigen technologischen Anforderungen wurde 2006 mit einer Ausbildungsreform die Berufsbezeichnung „Müller / Müllerin“ in Müller (Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft) / Müllerin (Verfahrenstechnologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft) umbenannt. Zum 1. August 2017 tritt erneut eine modernisierte Ausbildungsordnung in Kraft, die unter anderem die besonderen Anforderungen im Bereich Agrarlagerung berücksichtigt. Voraussichtlich wird sich damit auch die Berufsbezeichnung in Verfahrenstechnologe / Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft ändern.

Müller / Müllerinnen stellen Getreideprodukte, Futtermittel und Spezialprodukte wie Gewürzpulver her und überwachen und warten dabei die Maschinen und Anlagen, die in der Produktion eingesetzt werden. Betriebe, in denen sie beschäftigt werden, sind vor allem Getreidemühlen, Futtermittelwerke, Schäl-, Gewürz- oder Ölmühlen sowie Großbäckereien. Aber auch in der Kräuter- oder Kaffeeherstellung werden Müller / Müllerinnen eingesetzt.

Der Tätigkeitsbereich des Berufes ist vielfältig und anspruchsvoll und kann je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position variieren. Im Vordergrund stehen planende Aufgaben. Durch das Festlegen und Dokumentieren einzelner Arbeitsschritte werden die Arbeitsabläufe vorbereitet. Häufig müssen bei Aufträgen individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden. Anschließend werden die Produktionsanlagen entsprechend des jeweiligen Auftrags angefahren, bedient und gegebenenfalls umgerüstet. Rohstoffe müssen zum Beispiel gereinigt und für den Mahlvorgang vorbereitet werden (Netzung). Störungen, die während der Produktion auftreten, müssen dokumentiert und behoben werden. Weitere Tätigkeiten umfassen die Lagerung und die Qualitätssicherung sowohl der Rohstoffe als auch der Produkte.

Weiter werden Rohstofflieferungen vor ihrer Annahme einer Qualitätskontrolle unterzogen und die Lagerung in Silos wird überwacht und gesteuert. Auch die Qualität der Produkte muss sichergestellt werden. Ist sie gefährdet, zum Beispiel durch Schädlingsbefall, müssen Maßnahmen umgesetzt werden, für die der Müller / die Müllerin verantwortlich ist. Sowohl betriebliche Vorgaben als auch Verordnungen und Gesetze sind bei der täglichen Arbeit zu berücksichtigen. So müssen auch Vorgaben bezüglich der Verpackung eingehalten werden.

Häufig geforderte Fähigkeiten und Qualifikationen bei der Bewerbung als Müller / Müllerin

Müller (Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft) / Müllerin (Verfahrenstechnologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft) ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel drei Jahre. Für die Ausbildung ist nicht zwingend ein Schulabschluss erforderlich. Betriebe stellen jedoch überwiegend Auszubildende ein, die einen mittleren Bildungsabschluss mitbringen. In den vergangenen Jahren hatten mehr als die Hälfte einen Realschulabschluss.

Bewerber / Bewerberinnen sollten gute Kenntnisse in Mathematik mitbringen, die sie beispielsweise zum Berechnen von Mischungsverhältnissen, Lagerbeständen oder Reinigungsverlusten benötigen. Zum Verarbeiten, Lagern und Prüfen von Rohstoffen sowie Zwischen- und Enderzeugnissen sollte ein Interesse an Chemie, Biologie und Physik bestehen. Auszubildende lernen unter anderem, wie Anlagen und Maschinen vorbereitet, bedient und gewartet und wie Rohstoffe und Erzeugnisse beurteilt und analysiert werden. Außerdem lernen sie die unterschiedlichen Verfahren kennen, wie beispielsweise Mahlen, Mischen, Melassieren, Pressen, Flockieren sowie Granulieren, und können die Beschaffenheit der Produkte durch den Produktionsablauf beeinflussen. Sie wissen auch, wie Enderzeugnisse gewogen, verpackt und gekennzeichnet werden.

Ein sorgfältiges Arbeiten ist in diesem Beruf erforderlich, da zum Beispiel beim Lagern des Getreides Staubexplosionen vermieden werden müssen. Zur Herstellung von sicheren Lebensmitteln und zum Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften, sind Hygiene- und Verantwortungsbewusstsein Anforderungen, die Beschäftigte erfüllen sollten. Die Arbeit mit Maschinen und automatisierten Produktionsanlagen erfordert ein technisches Verständnis sowie Entscheidungsfähigkeit und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit, da Störungen in der Produktion schnell erkannt und behoben werden müssen. Die weitestgehend technisierten Arbeitsabläufe in den Betrieben erfordern von den Beschäftigten sowohl umfassende Fachkenntnisse als auch technisches und kaufmännisches Denken sowie eine selbstständige Arbeitsweise und die Fähigkeit sich neuen Anforderungen immer wieder anzupassen. Für die Dokumentation von Arbeitsabläufen und qualitätssichernden Maßnahmen sind außerdem PC-Kenntnisse notwendig.

Häufig erfolgt ein Einsatz im 3-Schicht-System und auch saisonale Einflüsse können –
beispielsweise in der Futtermittelherstellung – spürbar sein. Eine Bereitschaft zur Schichtarbeit sowie Belastbarkeit sollten daher vorhanden sein.

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